Schulleitung
Reinhard Rzytki, OStD
Schulleiter
Uwe Tölle, OStR
Stellvertretender Schulleiter (komm.)
Irmtraud Kegel, StD'n
Studienleiterin
Dr. Johannes Neugebauer, StD
Fachleiter Sprachen
NN
Fachleiter Gesellschaftswissenschaften
NN
Fachleiterin Naturwissenschaften
Alfred Bonk, OStR
Schulsportleiter
Zum 100jährigen Jubiläum der Schule
Reinhard Rzytki, Schulleiter
Das Jubiläum zum
100jährigen Bestehen der Elly-Heuss-Schule gibt Anlass
zurückzublicken,
die Gegenwart unserer Schule abzubilden und der Zukunft einen Ausblick
zu
gewähren. Viele von uns Lehrern haben bereits das
75jährige Jubiläum miterlebt,
blicken also mindestens auf ein Vierteljahrhundert Schulgeschichte
zurück.
Im
Vorwort der damaligen Schulleiterin, Frau Studiendirektorin Ursula
Krause, lag
die Betonung auf der Beschreibung der Veränderungen, so wie es
der schon
damaligen Realität entsprach. Um wieviel mehr gilt das
für die zurückliegenden
25, aber auch die vor uns liegenden Jahre. Die Entwicklung des
Schulsportzentrums seit nunmehr 20 Jahren, das alte Traditionen der
Schule
aufgriff und konzentrierte, die Entwicklung der Elly-Heuss-Schule zu
einem
bilingualen Gymnasium mit einem breiten, an den gesellschaftlichen
Erfordernissen ausgerichteten Fremdsprachangebot (Englisch,
Französisch,
Latein, Spanisch, Italienisch), die noch junge, aber beeindruckende
Erfolgsgeschichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen
Förderung ergeben
ein Gesamtbild ein Bild von Dynamik, Leistungsfähigkeit und
gesellschaftlichem
Realitätssinn. Gerade letzteres, die Orientierung an der
realen Notwendigkeiten
entsprechen der Tradition unserer Schule und auch dem Gedankengut
unserer
Namensgeberin, Eleonore (genannt Elly) Elisabeth Heuss-Knapp
(1881–1952).
Nach der ergreifenden Rede von Herrn Dr. Wolfgang Gerhardt auf der Akademischen Feier am 15.3.2007 geht mein Appell an die Schulgemeinde, die Erinnerung an unsere Namensgeberin wach zu halten. In der Entwicklung unserer Schule zu einem Gymnasium, das sich an den Erfordernissen der globalisierten Gesellschaft und Wirtschaft, den Bedürfnissen aller begabten und leistungsbereiten Wiesbadener und „Nassauer“, dem Arbeitsmarkt des Rhein-Main-Gebietes und seinen unglaublichen Möglichkeiten orientiert, dokumentieren wir ein Weltverständnis, das dem unserer Namensgeberin doch sehr ähnelt, auch wenn die Themen heute andere sind.
Frau Krause wies damals auf die baulichen Veränderungen hin. Ich bin in der glücklichen (?) Lage, dies auch zu tun: die Dotzheimer Straße 3, das Kasino, wird unser Ganztagsgebäude mit enormen Möglichkeiten des selbständigen Lernens. Der Graue Bau wird ersetzt durch ein modernes Schulgebäude mit 12 Klassenräumen, das das „Arbeitsamt“ entlasten und seine Potentiale neu erschließbar machen wird. Der Platz der deutschen Einheit wird (hoffentlich) Standort einer modernen Großsporthalle, die eine unserer Sporthallen und Heimat des Volleyballclub Wiesbadens wird, dem Club, der u.a. aus der Elly-Heuss-Schule hervorging und den Frau Gundi Groß und ich selbst jahrelang in der erfolgreichen Jugendarbeit begleitet haben. Und alles dies in einem Moment, da Wiesbadens Innenstadt aufblüht. Da kann man nur sagen: das Tal der Tränen, das wir lange durchschritten haben, können wir wohl bald hinter uns lassen – danke an alle, die mitgemacht haben und Einladung an die, die skeptisch beiseite standen.
Wir brauchen angesichts der Krise des Schulwesens die Energie aller, damit unseren Schülern klar wird: Unterricht muss stattfinden, Unterricht muss gut sein, Schüler müssen fleißig sein. So einfach ist das, wenn die Voraussetzungen stimmen. Wir sind alle gefordert, aktiv zu sein und zu bleiben zugunsten des modernen Gymnasiums in Wiesbadens Mitte, unserer Elly-Heuss-Schule.
