Youth Choirs in Movement 2019

Vom 26. bis zum 30. Juni haben wir, die Ellys Damen +2, am inter­na­tio­na­len Fes­ti­val für Kin­der- und Jugend­chö­re in Bonn teil­ge­nom­men. Im Rah­men des Fes­ti­vals haben wir Work­shops besucht, vie­len ande­ren Chö­ren zuge­hört und auch unser mit­ge­brach­tes Reper­toire vor­ge­stellt. An dem Fes­ti­val haben 25 Chö­re mit ins­ge­samt 700 Sän­gern aus 8 Län­dern teil­ge­nom­men.

Mit dem Zug sind wir am Mitt­woch nach Bonn gefah­ren. Lei­der konn­te unser Chor­lei­ter nicht am Fes­ti­val teil­neh­men und so waren wir, zumin­dest musi­ka­lisch, auf uns allei­ne gestellt. Nach unse­rer Ankunft hat­ten wir eini­ge Stun­den Zeit, um die Stadt zu erkun­den. Danach ging es direkt zum Will­kom­mens­kon­zert, bei dem der Schwei­zer Chor „Men’s Voices of Boys Choir Lucer­ne” und der rus­si­sche Kna­ben­chor „Nizhny Nov­go­rod Boys Choir” mit ihren Auf­trit­ten das Fes­ti­val eröff­ne­ten.

Am Don­ners­tag began­nen die ver­schie­de­nen Work­shops. Im soge­nann­ten „Ate­lier 1” haben wir zusam­men mit drei ande­ren Chö­ren unter der Lei­tung von Ales­san­dro Cada­rio, einem ita­lie­ni­schen Diri­gen­ten, Aus­schnit­te aus Carl Orff’s Car­mi­na Burana ein­stu­diert. Abends gab es dann eine Art Vor­stel­lungs­kon­zert, bei dem fast alle Teil­neh­mer anwe­send waren und eines ihrer mit­ge­brach­ten Stü­cke prä­sen­tier­ten.

Wäh­rend es im Ate­lier am ers­ten Tag rein um das Musi­ka­li­sche ging, haben wir am Frei­tag eine Cho­reo­gra­fie ein­stu­diert, die dem Mot­to des Fes­ti­vals „youth choirs in move­ment” alle Ehre mach­te. Abends nah­men wir dann an einem wei­te­ren Kon­zert teil, bei dem wir selbst noch meh­re­re Stü­cke auf­ge­führt haben und dem „Cor Alle­gro” aus Spa­ni­en, sowie „S(w)ing and Prai­se” aus Deutsch­land zuhör­ten.

Am Sams­tag­mor­gen wur­den Musik und Bewe­gung im Ate­lier zusam­men gebracht und nach­mit­tags begann das gro­ße Abschluss­kon­zert. Die ins­ge­samt acht Ate­liers stell­ten ihre neu erlern­ten Stü­cke vor. Die Vor­stel­lung war kun­ter­bunt gemischt, denn die Ate­liers lie­fen unter The­men wie „Folk Songs With Movement”,„Revolting Kids — Children’s Musi­cals” oder auch „Mul­ti­cul­tu­ral Music”.

Nach dem Ende des Kon­zerts haben wir uns mit dem Chor aus Luzern, mit dem wir uns im Ver­lauf des Fes­ti­vals ange­freun­det hat­ten, in der Bon­ner Innen­stadt etwas zu essen geholt und uns anschlie­ßend in einen Park gesetzt und dort den rest­li­chen redend und sin­gend ver­bracht, frei nach dem Mot­to: Musik ver­bin­det Men­schen.

Am Sonn­tag­mor­gen haben wir das letz­te Früh­stück in unse­rem schö­nen Hos­tel genos­sen und sind vor­mit­tags mit dem Zug wie­der nach Hau­se gefah­ren.

Die fünf Tage waren eine schö­ne Zeit, und neben neu­em musi­ka­li­schen Wis­sen haben wir auch neue Freund­schaf­ten geschlos­sen.

 

Johan­na Wün­sche, Ellys Damen +2

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