Auszeichnungen für die Elly-Heuss-Schule

Die Elly-Heuss-Schule kooperiert mit einer ganzen Reihe von externen Partnern und wir sind stolz darauf, die teilweise strengen Anforderungen für die Anerkennungen und Auszeich­nungen erfüllen zu können.

Über die folgenden Schaltflächen können Sie sich näher informieren. Klicken Sie dazu einfach auf das entsprechende Icon.

 

Selbständg. Schule

MINT-Schule

Partner Leistungssport

Eliteschule Fußball

Positive Schule

COMENIUS-Schule

Selbständige Schule Anker

Selbstständige allgemeinbildende Schule

Die Elly-Heuss-Schule ist seit September 2012 eine "Selbstständige allgemeinbildende Schule" (SES).

Was das bedeutet, beschreibt das Hessische Kultusministerium folgendermaßen:

 

 

Ziele und Grundlagen

Das freiwillige Angebot zur Umwandlung in eine Selbstständige Allgemein­bildende Schule (SES) richtet sich an alle allgemein­bildenden Schulen.

Ziel der Umwandlung ist die Qualitäts­entwicklung der schulischen Bildung im Sinne der Schülerinnen und Schüler. Eine Selbstständige Schule fühlt sich der Unterrichts­entwicklung als zentralem Handlungs­feld und der Verbesserung der Lern­ergebnisse in besonderem Maße verpflichtet.

Das Angebot ist insbesondere für Schulen geeignet,

  • - die erfolgreich am Kleinen Schulbudget teilnehmen,
  • - die bereits überdurchschnittliche Arbeit in den Bereichen „Qualitäts­entwicklung“ sowie „Führen und Management“ leisten,
  • - die die Handlungs­möglichkeiten, die allen Schulen zur Verfügung stehen, für ihre Qualitäts­entwicklung bereits weitgehend nutzen und
  • - die bereits konzeptionelle Vorstellungen entwickelt haben, wie die erweiterten Handlungs­spielräume einer SES für ihre Qualitäts- und vor allem Unterrichts­entwicklung genutzt werden können.

 

Selbstständige Schulen erhalten erweiterte Handlungs­spielräume bei der Unterrichts­gestaltung und -organisation, im Bereich des Personal­einsatzes und der Personal­gewinnung sowie auf dem Gebiet der Stellen­bewirtschaftung und Sachmittel­verwaltung.

Grundlage für die Umwandlung ist eine entsprechende Konzeption der Gesamt­konferenz mit einer überzeugenden Zielsetzung und Prozess­planung, der die schulischen Gremien zustimmen und die zur Genehmigung im Hessischen Kultus­ministerium vorgelegt wird.

 

Handlungsfelder einer SES

Einer Selbstständigen Allgemeinbildenden Schule (SES) werden in verschiedenen Handlungs­feldern erweiterte Gestaltungs­möglichkeiten eingeräumt:

Unterrichtsorganisation und -gestaltung

Die SES haben größere Freiheiten bei der Unterrichts­organisation und -gestaltung – insbesondere bei der Bildung von Lerngruppen, bei Formen der äußeren Differenzierung, der Ausgestaltung der Leistungsnachweise sowie bei den Lehrplänen und Stundentafeln. Sie können dabei von bestehenden Rechtsvorschriften abweichen, sofern die Standards der Bildungsgänge und Festlegungen auf der Ebene der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) eingehalten werden und gewährleistet ist, dass die Bildungs- und Erziehungsziele erreicht werden.

Personaleinsatz und -gewinnung

Eine SES erhält zur Unterstützung ihrer Schulentwicklungs­vorhaben zusätzliche Steuerungs- und Entscheidungs­möglichkeiten im Bereich des Personaleinsatzes und der Personal­gewinnung. So kann über befristete Arbeits­verträge zusätzliches Personal im pädagogischen Bereich und nicht lehrendes Personal für Assistenz­tätigkeiten eingestellt werden.

Budget

Ein weiterer Kernbestandteil einer SES ist die eigenverantwortliche Verwaltung des „Großen Schulbudgets“. Das Große Schulbudget beinhaltet die Teilbudgets des „Kleinen Schulbudgets" – Vertretungsmittel (VSS), pädagogische IT-Vertretungsmittel, Fortbildungsmittel und Lernmittel –, ergänzt um das Teilbudget „Freie Personalmittel“. Während alle Bestandteile des „Kleinen Schulbudgets" für das gesamte Haushaltsjahr zur Verfügung stehen, wird das Teilbudget „Freie Personalmittel“ jeweils für einen befristeten Zeitraum bis zum nächsten Stichtag berechnet und mitgeteilt. Die Schule hat die Möglichkeit, ihr Budget aus dem Teilbudget „Freie Personalmittel“, d. h. monetär bewertete unbesetzte Stellen, für Aufgaben im Rahmen des Schulbudgets zu verwenden. Wird eine freie Stelle besetzt, so reduziert sich das Teilbudget „Freie Personalmittel“ der Schule. Alle Mittel sind gegenseitig deckungsfähig.

Die Schule hat die alleinige Entscheidungsvollmacht über die Verwendung ihrer Mittel. Dabei darf das „Große Schulbudget" nicht überschritten werden. Von der Schule nicht verausgabte Mittel des „Großen Schulbudgets" können zum Haushaltsjahresende einer Rücklage zugeführt werden, die jeweils innerhalb von drei Jahren nach ihrer Bildung von der Schule zusätzlich verwendet werden darf. Nach Ablauf dieser Frist fließen die nicht verwendeten Rücklagen an den Landeshaushalt zurück.

Für das „Große Schulbudget" wird zu Beginn eines Haushaltsjahres ein Kontrakt zwischen der Mandantenleitung Schulen und der Schulleiterin oder dem Schulleiter als Auftragnehmer geschlossen. Der Auftragnehmer ist für die Einhaltung des Budgets verantwortlich. Er erstellt für das Haushaltsjahr einen Haushaltsplan und muss u. a. die Lernmittelfreiheit der Schülerinnen und Schüler und die Unterrichtsversorgung gewährleisten sowie sicherstellen, dass geplante Fortbildungs­veranstaltungen durchgeführt werden.

Die Schule kann weitere Landesaufgaben aus ihrem Budget finanzieren – unter der Voraussetzung, dass die Leistungen im Rahmen der anderen Teilaufgaben/Teilbudgets erfüllt werden. Hierzu zählen Aktivitäten, die sich aus dem Schul­programm bzw. -profil ableiten oder die im Rahmen schulübergreifender Projekte des Landes erbracht werden. Solche Landesaufgaben sollen insbesondere auch zur Verbesserung der Schulentwicklung, der Qualitäts­verbesserung des Unterrichts sowie zur Förderung von Schülerinnen und Schülern durch zusätzliche Betreuungs­angebote beitragen.

Originäre Aufgaben des Schulträgers können nicht aus den Mitteln des Schulbudgets finanziert werden. Die Finanzierung von Sach­ausstattungs­gegenständen obliegt grundsätzlich dem kommunalen Schulträger und kann nicht zu Lasten des Landeshaushalts erfolgen.

 

Qualitätsmanagement - interne und externe Evaluation

Eine Selbstständige Allgemeinbildende Schule (SES) überprüft und bewertet jährlich ihre Arbeit auf der Grundlage ihrer Konzeption und ihres Schulprogramms mit Hilfe eines Qualitäts­management­systems. Die Weiter­entwicklung und Einführung dieses Qualitäts­management­systems kann Bestandteil der in der Konzeption dargelegten Entwicklungs­vorhaben sein.

Die externe Evaluation der SES konzentriert sich verstärkt auf Maßnahmen, die von der Schule selbst zur Sicherung der Qualität ergriffen werden. Grundlage ist der Hessische Referenz­rahmen Schulqualität (HRS), dessen Qualitäts­kriterien auch bei der Antragsstellung für Selbstständige Allgemeinbildende Schulen zentral sind.

Im Schulhalbjahr, das der Umwandlung in eine Selbstständige Schule folgt, wird eine Metaevaluation/Ausgangsanalyse an der Schule durchgeführt, die im Wesentlichen Maßnahmen des schulischen Qualitäts­managements (Qualitätsbereich II) und die Qualität der Führung (Qualitätsbereich III) in den Fokus der Evaluation stellt. Wenn die zweite Schulinspektion an den betreffenden Schulen mehr als ein Schuljahr zurückliegt, wird diese Metaevaluation/Ausgangsanalyse mit einer Primärevaluation im Bereich des Lehrens und Lernens (Qualitätsbereich VI) kombiniert. Darüber hinaus erhält die Schule auf der Grundlage der externen Evaluation eine Rückmeldung zu einem der bei Antragstellung beschriebenen Entwicklungs­schwerpunkte, den sie selbst auswählt. In der Folge wird in Verantwortung der hessischen Schulinspektion im vierjährigen Abstand eine Meta­evaluation des schulischen Qualitätsmanagements durchgeführt, die durch eine Primärevaluation des Lehrens und Lernens (Qualitätsbereich VI) ergänzt wird.

Schulspezifische Vorhaben

Die Elly-Heuss-Schule hat sich als Selbständige Allgemein­bildende Schule in Kooperation aller Gremien der Schule vier Schul­entwicklungs­vorhaben als Ziele gesetzt.

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick, die ausführliche Darstellung der Ziele, Maßnahmen, Indikatoren und der Evaluation finden Sie im Schulprogramm.

 

Schulentwicklungsvorhaben der Elly-Heuss-Schule
1. Mehrsprachigkeit auf Grundlage der Zweisprachigkeit

Deutsch/Englisch

1.1 Deutsch als Schlüsselsprache/Vernetzung mit anderen Fächern

1.2 Förderung der Mehrsprachigkeit

1.3 Ausweitung der betrieblichen Auslandspraktika

1.4 Förderung der Mehrsprachigkeit

2. Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen

2.1 Förderung der Bildungssprache

2.2 Ausbau der Intensivierungskurse

2.3 Verbesserte Einbettung der Hausaufgaben in den Bildungsprozess

3. Verknüpfung von curricularem, ganztägigem und projektbezogenem Lernen

3.1 Außerunterrichtliches Curriculum

3.2 Ausgleich zwischen schulkulturellen Angeboten

4. Weiterentwicklung des MINT-Bereiches

4.1 Unterstützungsangebote und Begabtenförderung Mathematik

4.2 Förderung naturwissenschaftlicher Begabungen

4.3 Etablierung einer jährlichen MINT-Messe

4.4 Erhöhung der Kompetenz bezüglich des Umgangs mit neuen
      Medien

Die Ergebnisse der mittlerweile durchgeführten Basisevaluation

Die Ergebnisse der Basisevaluation liegen vor

Datengrundlage

An der Onlinebefragung haben 18% der Elternschaft, 91% der Schülerinnen und Schüler der Sek. I und 51% der Schülerinnen und Schüler der Sek. II sowie 46% der Kolleginnen und Kollegen teilgenommen. Alle Werte oberhalb von 10 % gelten als aussage­kräftig. Die Inspektorinnen und Inspektoren haben 69 Unterrichts­besuche vorgenommen. Die Selbst­einschätzung des Schulleitungsteams deckt sich sehr deutlich mit den Evaluations­ergebnissen, sodass es die Schulrealität zutreffend im Blick hat.

Worauf wir stolz sein können

Eine Sammlung von Zitaten aus dem Bericht

1. Das Angebot an der Elly-Heuss-Schule

„Im Bereich der Begabtenförderung, der Profilbildung und sprachlichen Angebote hält die Schule sehr viele Angebote vor. […] Die befragten Eltern schätzen das Angebot für Leistungs­stärkere als überzeugend ein. […] Einem Großteil der Eltern sind Förder­angebote für Leistungsschwächere bekannt und sie schätzen die Angebote als bedarfsgerecht ein. […] Alle befragten Gruppen erachten die sprachliche Förderung als wichtiges Schul­entwicklungs­vorhaben. Besonders positiv werden von der Eltern- und Schülerschaft das breite Fremdsprachenangebot sowie die Möglichkeit, Zertifikate zu erlangen angesehen und die Hoffnung auf Chancen­verbesserung für die Zeit nach der Schule geäußert.“

2. Der Unterricht: lehren und lernen

„Ein insgesamt wertschätzender Umgang ist im Unterrichtsalltag deutlich die Basis einer lern­förderlichen Atmosphäre. Regeln und ein insgesamt gut strukturierter Unterricht sorgen für Orientierung im Lern­prozess. […] Online befragte Schülerinnen und Schüler nehmen Optimierungen aufgrund von Unterrichtsfeedback in mittlerem Umfang (Sek I) bzw. umfassend (Sek II) wahr.“

„Nach den Bewertungen der Schülerinnen und Schüler werden sie von den Lehrkräften weitgehend fair behandelt […]. In den gesehenen Unterrichts­sequenzen ist ein insgesamt gutes Unterrichtsklima mit positiven Rück­meldungen auf Schüler­beiträge festzustellen.“

„Neben und im Rahmen der Vermittlung von fachlichem Wissen enthält der Unterricht Lern­gelegenheiten zum Erwerb von Sprach­kompetenz. […] Positiv wird sowohl in den Unterrichts­besuchen als auch in den Interviews der konsequent fremdsprachlich orientierte bilinguale Unterricht für einen besseren Sprach­gebrauch eingeschätzt. […] Die Förderung der Sprach­kompetenz wird für die online­befragten Schüler­gruppen deutlich umgesetzt, die Lehrkräfte sehen dies in hohem Maße etabliert. […] Das Lese­förder­konzept enthält verbindliche Absprachen. […]. Insbesondere der bilinguale Unterricht verdeutlicht eine erfolgreiche und intensive, meist englisch­sprachige Sprach­förderung.“

„Die Schule nimmt an zahlreichen Wettbewerben erfolgreich teil (z.B. Bundes­fremdsprachen­wettbewerb für Fremd­sprachen, Mathe-Olympiade, Sport­wettbewerbe, Känguru-Wettbewerb). An der Schule ist ein jahrgangs­differenziertes, außer­unterrichtliches Curriculum mit verbindlichen und fakultativen Exkursions­zielen erarbeitet). […] Im Unterricht werden auch Schüler­versuche sowie Anwendungen auf Alltags­situationen sichtbar. […] Einschätzungs­bögen für eigene Stärken kennen die befragten Schülerinnen und Schüler, vor allem aus dem Sport­unterricht.“

„Die online befragten Schüler­gruppen bestätigen, dass ihre Lehrkräfte insgesamt gut erklären können. Während der Unterrichts­beobachtungen geben die Lehrkräfte meist unmissverständliche und eindeutige Arbeits­anweisungen. Zum Teil wird dies auch durch Visualisierung unterstützt. Der Unterricht ist in der Regel durch Gliederungen der Lern­prozesse, stringente Abläufe und vorstrukturierten Lernstoff gut organisiert. Positive Beispiele sind Brain­storming, Präsentationen, Visualisierung). […] Insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Sek. II bestätigen, sehr gute Informationen von Lehr­kräften auch darüber zu bekommen, wie sich Zeugnis­noten zusammensetzen (z.B. welchen Anteil eine mündliche Note hat).“

„Arbeitsaufträge sind für kooperatives Lernen angelegt. [...] Regeln kooperativen Lernens werden im beobachteten Unterricht insgesamt verständlich angewandt.“

Fördermaßnahmen werden in zusätzlichen Angeboten bedarfsgerecht von der Schule umgesetzt. […] Die befragten Schülerinnen und Schüler sehen sich nach eigenen Angaben in der Online­befragung im Wesentlichen unterstützt. […] Ein ausgesprochen detailliertes Förder­konzept für Deutsch Klasse 5 ist erstellt und enthält deutlich Verbindungen zu den wichtigen Kompetenz­bereichen […]. Ein Förderkonzept besteht zusätzlich für Mathematik. […] Förderpläne im Rahmen der Verordnung zur Ausgestaltung der Bildungs­gänge und Schul­formen existieren und sind Teil der Schülerakte. Einheitliche Vorlagen zur individuellen Förderplanung sind erarbeitet […]. Individuelle Förderpläne enthalten teilweise eine genaue Darstellung der beabsichtigten individuellen Fördermaßnahmen.“

„Der Unterricht beginnt und endet in der Regel pünktlich. Während der Unterrichtsbeobachtungen kommt es selten zu Verspätungen.“

3. Pädagogisches Handeln: das Miteinander

„Gemeinsame pädagogische Grundsätze und Ansprüche der Schule sind deutlich erkennbar […] Klassen- und Schulregeln sind den interviewten Schülerinnen und Schülern bekannt und gelten ihnen zur Orientierung. […] Regeln werden während der besuchten Sequenzen befolgt. […] Insgesamt halten sie sich nach eigener Aussage an Regeln im Unterricht und kennen die Konsequenzen der Nichteinhaltung. […] Während der Unterrichts-beobachtungen treten kaum Störungen auf, bzw. auf herausfordernde Verhaltensweisen im Unterricht wird in der Regel sofort, konsequent und angemessen reagiert.“

4. Schulisches Qualitätsmanagement und Schulentwicklung

„Die Lehrkräfte identifizieren sich sehr deutlich mit den schulischen Entwicklungen. […] Erste Schritte der Projekt­planung eines Schulkonzepts sind hierbei erkennbar. […] Die Maßnahmen zur Qualitäts­sicherung genießen bei den Lehrkräften eine hohe Akzeptanz. […] Es gibt gegenwärtig eine Praxis der Qualitätssicherung aus der praktischen Arbeit heraus (u.a. Absprachen unter Lehrkräften, anlassbezogene Rückmeldungen, Fach- und Fachbereichskonferenzen, Leistungsüberprüfungen). Diese Maßnahmen finden im Kollegium Akzeptanz. […] Von den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern werden spürbare Maßnahmen zur Qualitätsverbesserungen teilweise im Bereich der Ausstattung (z.B. Whiteboards) sowie im Fächerangebot wahrgenommen. […] Erste Schritte in Richtung gezielter Nutzung von Daten zur Ermittlung des Handlungsbedarfs sind bereits erkennbar (z. B. Auswertung von Vergleichsarbeiten).“

„Die Schulleitung achtet deutlich auf ein partizipatives und transparentes Vorgehen bei Schulentwicklungsprojekten sowie auf die Berücksichtigung schulischer Strukturen, Kompetenzen und Ressourcen. […] Mit der Neukonzeption des Schulprogramms verfolgt die Schulleitung ein strukturiertes Verfahren in der Schulentwicklungsarbeit; Ziele und Visionen sind erkennbar […].“

Der Entwicklungsschwerpunkt „Mehrsprachigkeit auf der Grundlage der Zweisprachigkeit Deutsch/ Englisch im Sinne des Erwerbs einer umfassenden Sprachkompetenz „ist inhaltlich deutlich in das Schulprofil eingebettet. […] Ziele, bisherige Maßnahmen sowie Begründung und Indikatoren für die Teilprojekte werden überwiegend als nachvollziehbar dargestellt und die Verantwortlichen namentlich aufgeführt. […] Über die Verzahnung von Schulleitung, Schulleitungsteam und Fachplenum sind somit Grundlagen für Informationsfluss und Steuerung geschaffen.“

„Die befragten Schülerinnen und Schüler nehmen im Unterricht teilweise eine verstärkte Thematisierung von sprachlicher Richtigkeit wahr. […] Alle befragten Gruppen erachten die sprachliche Förderung für ein wichtiges Schulentwicklungsvorhaben.“

5. Schulorganisation und -verwaltung

„Die Verwendung finanzieller Mittel ist transparent. […] Der Einsatz der vorhandenen Mittel dient im Wesentlichen einer Verbesserung der Unterrichtsqualität. […] Die Personalauswahl und -entwicklung erfolgt nach transparenten Zielen, Grundsätzen und Kriterien, die sowohl die Entwicklung der Lehrkräfte wie auch Qualitätsansprüche und Entwicklungsziele der Schule berücksichtigen. Neue Lehrkräfte werden sorgfältig in die schulkulturellen und konzeptionellen Besonderheiten der Schule eingeführt. […] Die Beschäftigten der Schule äußern sich zufrieden über die Personalführung durch die Schulleitung.“

Hier können Sie sich den gesamten Bericht herunterladen:

 

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Partnerschule des Leistungssports Anker

Partnerschule des Leistungssports

Die EHS ist als „Partnerschule des Leistungssports“ Teil des Landesprogramms der „Talentsuche und Talent­förderung in den hessischen Schulen“, in dessen Mittelpunkt sportlich talentierte Kinder und Jugendliche stehen, und bildet u. a. gemeinsam mit der Gutenbergschule - der zweiten Wiesbadener „Partnerschule des Leistungs­sports“ -  das Schulsportzentrum Wiesbaden.

Durch die Zusammenarbeit im Schulverbund von Wolfram-von-Eschenbach-Schule (Hauptschule), Werner-von-Siemens-Schule (Realschule) und der Elly-Heuss-Schule (Gymnasium und federführende Schule im Schulverbund) sowie den kooperierenden Vereinen werden am Standort Wiesbaden Rahmenbedingungen geschaffen, welche den Talenten der Sportarten Fußball, Handball, Rudern, Schwimmen, Turnen und Volleyball umfassende schulische und sportliche Fördermöglichkeiten bieten.

Die Förderstrukturen haben das übergeordnete Ziel, ausgewählte Talente, die eine qualifi­zierte Schulbildung und leistungs­sportliches Training miteinander verbinden wollen, durch zusätzliche Trainings­einheiten bei Lehrer­trainern in den SSZ-Sportarten sowie pädagogischen und schulischen Unterstützungs­maßnahmen zu fördern.

Dazu hat die Elly-Heuss-Schule spezielle Sportklassen für Leistungssportler eingerichtet, in denen die SuS u. a. folgende Unterstützungsmaßnahmen erhalten:

  • Rücksichtnahme bei der Vergabe von Hausaufgaben im Hinblick auf Sportverpflichtungen am Wochenende
  • Rücksichtnahme auf die sportlichen Aktivitäten bei der Terminierung von Klassenarbeiten bzw. Klausuren
  • Einrichtung von Tagesbetreuungsangeboten (gemeinsames Mittag­essen, Hausaufgaben­betreuung und Training)
  • Angebote von Stütz- und Nachführ­unterricht zur Aufarbeitung von Unterrichts­versäumnissen
  • Zwei zusätzliche, in den Stundenplan integrierte, Trainingseinheiten am Vormittag


Neben der Koordination aller sportlichen Fördermaßnahmen des Schulsportzentrums besteht die Hauptaufgabe einer „Partnerschule des Leistungssports“ darin, die pädagogische Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die eine qualifizierte schulische Ausbildung und leistungssportliches Training miteinander verbinden wollen, aktiv zu sichern.

Mehr erfahren Sie im Bereich Sportförderung.

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Eliteschule des Fußballs

Eliteschule des Fußballs

Seit 2009 ist die EHS vom DFB als eine von bundesweit 35 Schule mit der Auszeichnung "Eliteschule des Fußballs" zertifiziert.

Zentrale Aufgabe der Schule ist es, den ca. 12 geförderten Fußballern pro Jahrgang ein harmonisches Neben­einander von Leistungs­sport und schulischen Anforderungen zu ermög­lichen. Dieses Angebot richtet sich in erster Linie an Verbands­auswahl­spieler und an die Jugend­national­spieler. Um dieses Prädikat zu erhalten, musste von der Schule ein Anforderungs­katalog von 19 Bedingungen erfüllt werden.

 

Die wichtigsten dieser Bedingungen sind:

  • Einrichtung von speziellen Sportklassen für jeden Jahrgang
  • Integration von zwei Trainingseinheiten in den Stundenplan im Vormittag von der Klasse 5 bis zur 13
  • Bei Bedarf Stütz-, Förder- und Nachführ­unterricht für die zeitlich extrem belasteten Fußballer
  • Kooperation mit den benachbarten Nachwuchs­leistungs­zentren von Mainz 05 und dem SV Wehen
  • Freistellung der Schüler für Verbands­lehrgänge und Länder­spiel­reisen
  • Flexibilität bei der Planung der Klausur­termine

 

Die Erfüllung dieser Bedingungen wird alle drei Jahre durch eine zweitägige Überprüfung evaluiert. Zuletzt geschah das mit Erfolg im November 2016, sodass die EHS auf jeden Fall bis zum Jahr 2019 weiterhin das begehrte Zertifikat führen darf.

Weitere detaillierte Informationen finden Sie unter:

www.talentfoerderung-wiesbaden.com

 

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Commenius-Schule

Die EHS war Comenius-Schule von August 2012 bis Juli 2014

Das COMENIUS-Programm ist ein von der EU-Kommission ebenso wie von den deutschen Kultusministerien besonders gefördertes Austauschprogramm von Schulen der Europäischen Union EU-Beitrittskandidaten. Im Rahmen von Workshops, die jeweils eine Woche dauern und in den Schulen der Partnerländer (im Juni 2013 auch bei uns in Wiesbaden) stattfinden, erarbeiten die teilnehmenden SchülerInnen Themen mit politikwissenschaftlichem, historischem und künstlerischem Bezug; und all dies AUF ENGLISCH! Während dieser Besuche sollen die teilnehmenden Schüler intensiv mit den anderen europäischen Schülern an Projekten zur „Generation Y“ arbeiten und sich dabei künstlerisch kritisch reflektierend mit ihrer eigenen Generation aber auch Europa auseinander setzen.

 

COMENIUS-Aktivitäten an der Elly-Heuss-Schule

Im Rah­men von Comenius-Work­shops be­such­ten wir Schu­len in fol­gen­den Län­dern:

  • 5. bis 9. November 2012 Volos, Griechenland
  • 14. bis 18. Januar 2013 Vilanova del Cami, Spanien
  • 11. bis 15. März 2013 Blachownia, Polen
  • 7. bis 11. Oktober 2013 Tondela, Portugal
  • 10. bis 14. Februar 2014 Ljubljana, Slowenien
  • Sommer 2014 Edirne, Türkei

 

Vom 24. bis 28. Juni 2013 richteten wir einen Comenius-Work­shop in Wie­sbaden aus!

Das COMENIUS-Projekt

Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS?

Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen.

  • Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten
  • Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden
  • Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und –methoden
  • Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung
  • Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung

Welche Staaten sind beteiligt?

Die europäische Bildungskooperation begann 1995 unter den damals 15 Mitgliedstaaten der EU und den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums Norwegen, Island und Liechtenstein.
Am Programm für lebenslanges Lernen 2012 nehmen teil:
27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union
Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums: Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz
Beitrittskandidaten zur EU: Kroatien, Türkei

 

Quelle: Homepage der Kultusministerkonferenz

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