Die Sprachfüchse

Ein Projekt zur Förderung migrations­bedingter Mehr- und Vielsprachigkeit im Rahmen des Schul­entwicklungs­bereiches „Mehrsprachigkeit auf der Grundlage der Zwei­sprachigkeit Deutsch / Englisch“

 

Als Selbstständige allgemeinbildende Schule (SES) hat sich die Elly-Heuss-Schule vier schulspezifische Schul­entwicklungs­vorhaben zum Ziel gesetzt. Eines davon lautet "Mehrsprachigkeit auf der Grundlage der Zweisprachigkeit Deutsch/Englisch".

Das Projekt "Die Sprachfüchse", das im Folgenden näher vorgestellt wird, ist Teil der Umsetzung dieses Entwicklungs­vorhabens.

Verantwortlich für das Projekt ist Frau Bisic.

 

Um mehr zu erfahren, wählen Sie bitte die entsprechende Überschrift.

 

0. Schülerarbeiten

Arabische Wörter:

Hallo  > مرحبا   (marhabaan)

Wie geht es dir?  >   كيف حالك؟  (kayf halik?)

Wie geht es dir?  >  كيف حالك؟  (kayf halik?)

Was machst du?  >  ماذا تفعل؟  (madha tafeal?)

Was sind deine Hobbys?  >  ما هي هواياتك؟  (ma hi hawayatuk?)

Woher kommst du?  >  من اين انت؟  (min 'ayn ant?)

Ich komme aus.....  >  لقد جئت من .....  (llaqad jit min ...

Danke!  >  شكر  (shakar)

Bitte.  >  من فضلك  (min fadlik)

Tut mir leid.  >  أنا آسف  ('ana asif)

 

Bücherliste zum Download

Houda (5d), Quelle: Google Übersetzer

 

Steckbrief über die arabische Sprache

Wie viele Menschen sprechen auf dieser Welt Arabisch?

Ungefähr 300 Millionen Menschen sprechen als Muttersprache Arabisch. Mehr als 10 Millionen  Menschen sprechen Arabisch als Zweitsprache.

In diesen Ländern spricht man Arabisch:

Tunesien, Saudi Arabien, Jemen, Syrien, Libanon, Marokko, Algerien, Ägypten (bis 1915 auch in der Türkei)

Wichtige Informationen:  Arabisch ist eine der wenigen Sprachen, die von rechts nach links gelesen und geschrieben werden. Im Arabischen gibt es Buchstaben, die sich ähneln, sich aber trotzdem in einem Punkt unterscheiden. Hier könnt ihr euch ein Beispiel anschauen: خ  ج . Übrigens gibt es 28 Buchstaben im arabischen Alphabet, viele davon sind sehr ähnlich. Die arabische und hebräische Sprache sind eng verwandt. Einige arabische Wörter im Deutschen sind: Admiral, Gitarre, Magazin, Talisman, Tasse.

So lange braucht ein Anfänger, bis er Arabisch kann:

Wenn man ganz diszipliniert jeden Tag lernt und übt,  kann man Arabisch in mindestens 2 Monaten erlernen.

Ist Arabisch eine Weltsprache?

Ja, tatsächlich ist Arabisch eine Weltsprache. Man muss sie nicht können, aber wie ihr schon oben sehen könnt, spricht man in vielen Ländern Arabisch.

Quellen: Wikipedia, Weltsprachen.net, Google

 Ich hoffe, jetzt haben sich viele eurer Fragen zur arabischen Sprache geklärt.

Von Anissa                                                     Klasse: 5d

 

Ein Bericht von Ela und Rim aus der 5c

Die Sprachfüchse

Wir - die Sprachfüchse -  sind mehrsprachig. Mithilfe der AG „Die Sprachfüchse“ werden unsere Sprachkenntnisse verbessert.

 ZIELE :

  1. den Leuten zu zeigen, dass unsere Schule mehrsprachig ist, zum Beispiel: Chinesisch, Türkisch, Arabisch, Spanisch, Italienisch, Slowenisch, Pakistanisch, Afghanisch, Englisch, Serbisch, Vietnamesisch, Kroatisch, Griechisch, Polnisch, Russisch, Japanisch, Französisch, Deutsch, Rumänisch, Albanisch, Tschechisch, Armenisch…
  2. den Schüler/innen Informationen über ihre Herkunftssprachen zu geben.
  3. eine Möglichkeit zu bekommen, unsere sprachlichen Fähigkeiten auszubauen.

PROJEKTE:

Durch unsere Projekte möchten wir zeigen, dass unsere Schule mehrsprachig ist. Außerdem möchten wir unseren Mitschüler/innen auch Informationen über ihre Herkunftssprachen geben.

BEISPIELE:

Plakate: Begrüßungsplakate (auf mehreren Sprachen), Plakate zu unserer AG, Plakate  mit INFORMATIONEN zu den unterschiedlichen Herkunftssprachen

Berichte: über das Sprachenlernen, über die Herkunft der Fremdwörter, Steckbriefe über Sprachen…

SONSTIGES:

Arbeitsmaterialien:

Wir arbeiten mit dem Europäischen Portfolio der Sprachen.

Das Portfolio dient in erster Linie zur Selbsteinschätzung, zum  Nachdenken über unser Können usw. Außerdem können wir verschiedene Dinge, wie z.B. Sprachzeugnisse, Steckbriefe, Alphabete etc. im Dossier des Portfolios abheften.

SPRACHENLERNEN:

Es gibt verschieden Arten, wie man Sprachen lernt. Natürlich kommt es auf das Alter an. Je früher man mit dem Sprachenlernen beginnt, desto besser spricht man sie am Ende. Manche Kinder lernen Sprachen durch: Filme schauen, Bücher lesen, Zuhören oder in eine Sprachenschule gehen. Bei „den Sprachfüchsen“ erfahren wir viel über unsere Sprachen. Aber wir lernen nicht nur über unsere Herkunftssprachen, sondern dadurch dass wir Projekte mit dem Inhalt verschiedener Sprachen selbst kreieren, lernen wir auch Vokabeln VERSCHIEDENER Sprachen. Natürlich finden wir dies auch sehr interessant, weil wir dadurch fremde Wörter, die wir nie zuvor gehört haben, kennenlernen. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut bei dem Bericht „Tipps zum Sprachenlernen“ von Azranur vorbei. 

 

Steckbrief: Die russische Sprache

Sprecher weltweit:  ca. 210 Millionen

Buchstaben im Alphabet: 33

Amtssprache von: Russland, Weißrussland, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan

In der russischen Sprache wird mit der kyrillischen Schrift geschrieben. Im Russischen gibt es 6 Fälle und 3 Zeitformen.

Das russische Alphabet:

Aa(A) Бб(B) Вв(W) Гг(G) Ее(JE) Ёё(JO)  Жж(DSCH summen) Зз(S stimmhaft) Ии(I) Йй(IJ) Кк(K) Лл(L) Мм(M) Нн(N) Оо(N) Пп(P) Рр(R) Сс(S) Тт(T) Уу(U) Фф(F) Хх(H) Цц(Z) Чч(TSCH weich) Шш(sch) Щщ(weiches sch) Ъъ(Verhärtungszeichen) Ыы(hartes i) Ьь(Weichheitszeichen) Ээ(E) Юю(JU) Яя(JA)

Wichtige Wörter:

привет[prʲɪ.ˈvʲet] = hallo

пока[pɐˈka] = tschüss

спасибо[spɐˈsʲibə] = danke

пожалуйста(podschalusta) = bitte

Как дела?  [kaɡ dʲɪˈɫa] = Wie geht es dir?

Philipp, 5d          Quellen: Wikipedia.org, Wiktionary.org

 

Tipps zum Sprachenlernen:

Hörverstehen:

- Durch Schauen von Serien/ Filmen

- Durch Hören von Musik

- Durch Zuhören bei Gesprächen in dieser Sprache

Leseverstehen:

- Durch Lesen von Büchern in der Sprache

- Im Text ein wichtiges Wort markieren

 

Schreiben:

- Eigene Texte schreiben und überarbeiten

- Durch Abschreiben von Vokabeln

 

Sprechen:

- Indem man in das Land reist

- Indem man möglichst viel in der Sprache spricht

- Leute beim Sprechen beobachten

 

! DU MUSST ES NICHT PERFEKT KÖNNEN !

Viel Spaß beim Lernen!

Azranur  (5d)

1. Begründungen und Grundvoraussetzungen

1.1 Schulinterne, pädagogisch-didaktische und gesellschaftliche Begründungen des Projektes

„Die Schulgemeinde besteht aus unterschiedlichen Gruppen. Dazu gehören Schüler/-innen, Lehrer/-innen, U+Lehrer/-innen, Eltern, Sekretärinnen, Hausmeister und Reinigungspersonal.“ (Schulordnung) Einen Großteil unserer bunten Schulgemeinde stellen Schüler/innen mit Migrationshintergrund dar. Die meisten dieser Schüler/-innen sind in Deutschland geboren, sprechen jedoch mindestens noch eine andere Sprache. In einigen Familien gibt es sogar die Konstellation, dass Mutter und Vater unterschiedliche Sprachen sprechen, sodass die Kinder mit drei Sprachen aufwachsen. Als bilinguales Gymnasium legt die Elly-Heuss-Schule großen Wert auf sprachliche Vielfalt, sodass die Schüler/innen mindestens zwei weitere Fremdsprachen erlernen. Somit ist eine beachtliche Anzahl unserer Schüler/innen vielsprachig. Diese Realität gilt es als Chance für unsere Schüler/-innen und Bereicherung für unsere Schule, die ein großes Potenzial birgt, zu begreifen. Aus diesem Grund sollen „Maßnahmen zur stärkeren Würdigung ‚mitgebrachter‘ Fremdsprachenkenntnisse“ (Schulprogramm) leistungsstarker Schüler/-innen mit Migrationshintergrund im Rahmen des Schulentwicklungsvorhabens „Mehrsprachigkeit auf Grundlage der Zweisprachigkeit Deutsch/Englisch“ erfolgen. Die Förderung sollen Schüler/-innen erhalten, die mehrsprachig sind und über gute Noten verfügen, mit dem Ziel bessere Zukunftschancen für diese Zielgruppe zu erreichen (s. 1.2). Neben der schulinternen Begründung des Förderbedarfs und der in vielen Studien nachgewiesenen pädagogisch-didaktischen Begründung der positiven Korrelation zwischen der Beherrschung der Herkunftssprache und Identitätsfindung von „Migrantenkindern“, Erwerb der Zweitsprache sowie fremdsprachlichem Lernen, gibt es weiterhin gesellschaftliche Gründe, wie die Multikulturalität unseres Landes und die Sprachenvielfalt und Interkulturalität Europas (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen des Europarats). Folglich sollten die Anerkennung bzw. Wertschätzung und Förderung von individuellen Fähigkeiten und außerschulischen Vorkenntnissen im Hinblick auf Sprachen und damit die Würdigung der nichtdeutschen Herkunftssprachen unserer Schülerschaft, d.h. die muttersprachliche Kompetenz, zur Bildungs­aufgabe unserer Schule gehören.

Den Familiensprachen unserer Schüler/-innen eine größere Bedeutung zukommen zu lassen hat auch persönliche Beweggründe, die in meiner Herkunft und daraus resultierenden Mehrsprachigkeit liegen.

Eine weitere Begründung findet sich in dem Beschluss der Kultusminister­konferenz vom 13.12.2007, welcher die Förderung von Mehrsprachigkeit in der Schule als Beitrag zur Integration ansieht. Bereits in der UN-Kinderrechts­konvention von 1989 wurde auf die Notwendigkeit der Mehrsprachigkeit hingewiesen. Somit gehört Mehr­sprachigkeit zu den Kinder­rechten.

1.2 Grundvoraussetzungen

Die Teilnehmer müssen einen Migrationshintergrund und mindestens eine andere Erst-/Mutter-/Familien­sprache als Deutsch haben. Die Schüler/-innen müssen zudem gute Leistungen in der Schlüsselsprache Deutsch erbringen (Schul­entwicklungs­vorhaben). Als Diagnose­instrumente dienen Anfang des Schuljahres der Eingangs­test Deutsch und die erste Deutscharbeit. Mit dieser Hauptbedingung gehen ein gutes Notenbild sowie Sozial- und Arbeitsverhalten einher. An den an die Schüler/innen gestellten Anforderungen wird deutlich, dass es sich ausschließlich um eine Begabten­förderung für leistungsstarke Schüler/-innen handelt. Somit sollen die Stärken der Schüler/-innen ausgebaut werden. Die Förderung leistungs­schwächerer Schüler/innen mit Defiziten in der deutschen Sprache erfolgt an anderen Stellen, z.B. in den GTA-Intensivierungs­kursen.

 

2. Ziele

Mittelfristige Ziele

  • Anerkennung / Wertschätzung von individuellen Fähigkeiten und außerschulischen Vorkenntnissen im Bereich Sprachen
  • Würdigung der Herkunfts-/Familiensprachen unserer Schülerschaft (muttersprachliche Kompetenz)
  • Dokumentation und Reflexion des Sprachlernprozesses (Sprachenbiografie)
  • Förderung von Sprachenbewusstsein (language awareness)

 

Langfristige Ziele

  • Sensibilisierung, Mehrsprachigkeit und Interkulturalität als Chance zu begreifen
  • Förderung aller Sprachen auf einem hohen Niveau (Sprachzertifikate)
  • Förderung von Interkulturalität (Vielsprachigkeit und Interkulturalität als Chance für die ganze Schulgemeinde!; cultural awareness)
  • Verbesserung der Erfolgschancen im Beruf oder Studium (z.B. Stipendien)
3. Maßnahmen zur stärkeren Würdigung „mitgebrachter“ Fremdsprachenkenntnisse

3.1 Arbeitsgruppe „Die Sprachfüchse“

Den Anfang der Förderung bildet die Arbeitsgruppe „Die Sprachfüchse“ in der Jahrgangsstufe 5. Im Mittelpunkt der AG steht das angeleitete Arbeiten und Führen des vom Europarat akkreditierten „Europäischen Portfolios der Sprachen“ (ESP).

Was genau ist das Europäische Portfolio der Sprachen?

„Unter Portfolio wird dabei die strukturierte Sammlung von Dokumenten unterschiedlicher Art verstanden, die Lernwege und Lernerfolge belegen. Das Portfolio stellen die Lernenden selbst zusammen und ergänzen es fortwährend, um sich der eigenen Kompetenzen zu vergewissern und sie gegenüber anderen überzeugend und sachgerecht darstellen zu können. […] Die Vorzüge […] liegen […] vor allem in der Verlagerung von Verantwortung für den Lernprozess hin zu den Lernenden selbst. Sie sollen im Umgang mit ihrem Portfolio darin gestärkt werden, sich Ziele zu setzen, das Erreichen der Ziele zu überprüfen und eingeschlagene Lernwege zu reflektieren (Unterstützungsfunktion). […] Das ESP bleibt im Besitz und in der Verantwortung der Lernenden. Es besteht aus drei Teilen: dem Sprachen-Pass, der Sprachen-Biografie und dem Dossier. Es dokumentiert sowohl die sprachlichen als auch interkulturellen Erfahrungen und Kompetenzen der Lernenden. Bezüglich der (Selbst-) Evaluation sprachlicher Kompetenzen bezieht es sich auf den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR). Es bezieht alle Sprachen ein, auch die in der Familie und außerhalb der Schule und Weiterbildung (auch „unvollständig“ bis rudimentär) erworbenen. Der Sprachenpass benutzt wenigstens eine der offiziellen Sprachen des Europarats. […] Der Sprachenpass dokumentiert die sprachliche Identität des Inhabers oder der Inhaberin […]. […] In der Sprachenbiografie protokollieren die Lernenden für sich selbst, auf welchen Wegen und mit welchem Ertrag sie beim Sprachenlernen vorankommen. […]

 

Der dritte obligatorische Bestandteil des Europäischen Sprachenportfolios ist das Dossier. Es kommt dem am nächsten, was man gemeinhin unter Portfolio versteht, denn hier sammeln die Lernenden eigene Arbeiten in ihren Sprachen, die sie besonders wertschätzen oder die beispielhaft sind: Texte, Präsentationen u.Ä., aber auch Reise- und Projektberichte, Zertifikate, Bescheinigungen über die Teilnahme an sprachbezogenen und / oder interkulturellen Vorhaben und Unternehmungen einschließlich Austauschfahrten und Praktika. […]

Durch die eigen­verantwortliche Sammlung selbstständig angefertigter Produkte werden die Schülerinnen und Schüler zum einen zunehmend sicherer in der Einschätzung ihrer eigenen Sprachkompetenzen, sie können zum anderen gezielt und selbstbewusst eine Auswahl ihrer Arbeiten bei Stellenbewerbungen oder der Bewerbung um Auslandspraktika usw. vorlegen.“[1]

Bei den „Sprachfüchsen“ stehen somit die gemeinsame Reflexion des Sprachlernprozesses, das Bewusstmachen sprachlicher Sachverhalte, der Sprachenvergleich und das Kennenlernen verschiedener Lebenswelten und Wertvorstellungen im Vordergrund. Zudem sollen Bücher in der jeweiligen Herkunftssprache gelesen werden sowie die Teilnahme am herkunftssprachlichen Unterricht (HSU) vermittelt werden.

Ferner wirken „die Sprachfüchse“ an der Gestaltung des Lebensortes Schule mit, indem sie interkulturelle Projekte / (Info-) Veranstaltungen planen und durchführen.

 

3.2 Weitere Maßnahmen

Das Europäische Portfolio der Sprachen wird nach der angeleiteten Einführung und Unterstützung in Klasse 5 und 6 ab der 7. Klasse selbstständig und eigenverantwortlich fortgeführt.

Den Lernenden werden in ihrer weiteren Schullaufbahn die Teilnahme an (Sprach-) Wettbewerben und der Erwerb von Sprachzertifikaten, z.B. in der Muttersprache, ermöglicht.

Die Schüler/innen können auch weiterhin an der „interkulturellen Gestaltung“ des Schullebens mitwirken. (vgl. 5)

 

[1] Europäisches Portfolio für Sprachen. Grund- und Aufbauportfolio. Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer. S. 3, 4 und 15.

 

4. Schulorganisatorischer Rahmen und Nachhaltigkeit

Die Förderung umfasst in den Jahrgangsstufen 5 und 6 zwei Wochenstunden im Rahmen des Ganztagsangebotes sowie zusätzliche Projekte, an denen die Lernenden teilnehmen (vgl. 5.). Die Teilnehmerzahl pro Kurs ist auf 10 bis maximal 12 Schüler/innen begrenzt, sodass das konstruktive Arbeiten in einer Kleingruppe sichergestellt werden kann.

Die Teilnahme, Fehlzeiten und das eigenverantwortliche Führen des Europäischen Portfolios der Sprachen werden auf dem Zeugnis vermerkt.

Spätere Zeugnisvermerke werden durch ein Treffen vor den jeweiligen Zeugnissen ermöglicht, bei dem die Schüler/innen ihre Lernwege und Lernerfolge bzw. individuelle Sprachlernfortschritte mithilfe des Europäischen Portfolios der Sprachen und insbesondere anhand der im Dossier gesammelten Produkte belegen und reflektieren sowie weitere Handlungsschritte und neue Lernziele formulieren.

Durch eine Ansprechpartnerin, die in der Anfangsphase (5. Und 6. Schuljahr) und darüber hinaus für die Koordination (ESP, HSU, Sprachzertifikate, Sprachwettbewerbe, Stipendien) zuständig ist, werden die Weiterentwicklung und Nachhaltigkeit der Fördermaßnahmen gewährleistet.

Des Weiteren wird die Nachhaltigkeit durch die außerschulische Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern gewahrt.

5. Schulische und außerschulische Zusammenarbeit / Ansprechpartner

Die schulische Zusammenarbeit beginnt mit der Unterstützung durch die Deutschkolleginnen und Deutschkollegen, die z.B. geeignete Schüler/innen vorschlagen.

Ein ständiger Austausch mit der Schulleitung muss ebenfalls stattfinden und wird durch die Zusammenarbeit mit Herrn OStR Stunz realisiert.

Außerschulische Institutionen und Ansprechpartner:

 

  • Fachberaterzentrum für Herkunftssprachen, Mehrsprachigkeit und schulische Integration (FBZ), angesiedelt am Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main
  • Hessisches Kultusministerium (Herr Ampedu, Frau Bisić)
  • Staatliches Schulamt für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden
  • Außerschulische Institutionen und Ansprechpartner:

    • Fachberaterzentrum für Herkunftssprachen, Mehrsprachigkeit und schulische Integration (FBZ), angesiedelt am Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main
    • Hessisches Kultusministerium (Herr Ampedu, Frau Bisić)
    • Staatliches Schulamt für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden
    • Frau Stunz, Gutenbergschule, (Tests für Russisch als Fremdsprache)

 

6. Verlauf der AG am Beispiel der 5. Klasse
Monat Thema/Inhalte
November Vorstellen der AG „Die Sprachfüchse“

Vorstellen und Kennenlernen der Lernenden und ihrer Herkunftssprachen (Steckbrief und Fließtext)

Einführung in das Arbeiten mit dem Europäischen Portfolio der Sprachen

ESP: Ich über mich: Das bin ich

Plakaterstellung für Tag der offenen Tür
Dezember ESP: Ich über mich: Meine Sprachen im Alltag

Bücher in der Herkunftssprache lesen

Projekt: „Weihnachten in meiner Heimat“ (Lebensort Schule)
Januar ESP: Ich über mich: Meine Sprachen in der Schule

ESP: Ich über mich: Meine Sprachen außerhalb der Schule

ESP: Einführung in die Arbeit mit dem Dossier

Vermittlung von herkunftssprachlichem Unterricht

Projekt: „Interkultureller Abend“ am Elternsprechtag (Lebensort Schule)
Februar ESP: Ich in der Welt: Ich selbst

ESP: Ich in der Welt: Das ist mir wichtig

ESP: Dossier
März ESP: Ich in der Welt: Ich lebe in vielen Kulturen

ESP: Dossier

Projekt: „Multikulti-ELLY“ (Lebensort Schule)
April ESP: Ich in der Welt: Meine Rolle in der Welt

ESP: Dossier
Mai ESP: Wie ich Sprachen lerne: Was ich schon alles über mein Sprachenlernen weiß

ESP: Wie ich Sprachen lerne: Wie es weitergeht

ESP: Dossier
Juni ESP: Wie ich Sprachen lerne: Tipps für mein Sprachenlernen

ESP: Dossier

Projekt: „Sommer(urlaub) in meiner Heimat“ (Lebensort Schule)
Juli ESP: Wie ich Sprachen lerne: Mein Lernplan

ESP: Dossier

ESP: Selbstevaluation (GeR)

ESP: Was ich schon gemacht habe: Aktivitäten, Projekte, Begegnungen, meine Sprachanwendung

Lernziele für das neue Schuljahr
   
7. Literatur, Links, Downloads
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