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Auszeichnungen

Die Elly-Heuss-Schu­le koope­riert mit einer gan­zen Rei­he von exter­nen Part­nern und wir sind stolz dar­auf, die teil­wei­se stren­gen Anfor­de­run­gen für die Aner­ken­nun­gen und Auszeich­nungen erfül­len zu kön­nen.

Über die fol­gen­den Schalt­flä­chen kön­nen Sie sich näher infor­mie­ren. Kli­cken Sie dazu ein­fach auf das ent­spre­chen­de Icon.

Selbständige Schule

Schwerpunkte

Zie­le, Grund­la­gen,
Hand­lungs­fel­der,
Ent­wick­lungs­vor­ha­ben
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MINT-Schule

MINT-freundliche Schule

Robo­tik-AG
Mathe-Wett­be­werb
NAWI-AG
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Eliteschule Fußball

Eliteschule Fußball

Zer­ti­fi­kat des Deut­schen Fuß­ball-Bun­des (DFB)
Abitur UND Fuß­ball
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Partnerschule Leistungssport

Talentförderung

Part­ner­schu­le des Leis­tungs­sports
Abitur UND Leis­tungs­sport
ver­ei­nen
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Positive Schule

Schwerpunkte

Blä­ser­pro­fil
Elly Pho­nics
Ellys Big Band
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Selbständige Schule

Die Elly-Heuss-Schu­le ist seit Sep­tem­ber 2012 eine “Selb­stän­di­ge All­ge­mein­bil­den­de Schu­le” (SES). Was das bedeu­tet, beschreibt das Hes­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um fol­gen­der­ma­ßen:

Das frei­wil­li­ge Ange­bot zur Umwand­lung in eine Selbst­stän­di­ge All­ge­mein­bil­den­de Schu­le (SES) rich­tet sich an alle all­ge­mein­bil­den­den Schu­len.

Ziel der Umwand­lung ist die Qua­li­täts­ent­wick­lung der schu­li­schen Bil­dung im Sin­ne der Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Eine Selbst­stän­di­ge Schu­le fühlt sich der Unter­richts­ent­wick­lung als zen­tra­lem Hand­lungs­feld und der Ver­bes­se­rung der Lern­er­geb­nis­se in beson­de­rem Maße ver­pflich­tet.

Das Ange­bot ist ins­be­son­de­re für Schu­len geeig­net,

  • die erfolg­reich am Klei­nen Schul­bud­get teil­neh­men,
  • die bereits über­durch­schnitt­li­che Arbeit in den Berei­chen „Qua­li­täts­ent­wick­lung“ sowie „Füh­ren und Manage­ment“ leis­ten,
  • die die Hand­lungs­mög­lich­kei­ten, die allen Schu­len zur Ver­fü­gung ste­hen, für ihre Qua­li­täts­ent­wick­lung bereits weit­ge­hend nut­zen und
  • die bereits kon­zep­tio­nel­le Vor­stel­lun­gen ent­wi­ckelt haben, wie die erwei­ter­ten Hand­lungs­spiel­räu­me einer SES für ihre Qua­li­täts- und vor allem Unter­richts­ent­wick­lung genutzt wer­den kön­nen.

Selbst­stän­di­ge Schu­len erhal­ten erwei­ter­te Hand­lungs­spiel­räu­me bei der Unter­richts­ge­stal­tung und -orga­ni­sa­ti­on, im Bereich des Per­so­nal­ein­sat­zes und der Per­so­nal­ge­win­nung sowie auf dem Gebiet der Stel­len­be­wirt­schaf­tung und Sach­mit­tel­ver­wal­tung.

Grund­la­ge für die Umwand­lung ist eine ent­spre­chen­de Kon­zep­ti­on der Gesamt­kon­fe­renz mit einer über­zeu­gen­den Ziel­set­zung und Pro­zess­pla­nung, der die schu­li­schen Gre­mi­en zustim­men und die zur Geneh­mi­gung im Hes­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­um vor­ge­legt wird

Einer Selbst­stän­di­gen All­ge­mein­bil­den­den Schu­le (SES) wer­den in ver­schie­de­nen Hand­lungs­fel­dern erwei­ter­te Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten ein­ge­räumt:

Unter­richts­or­ga­ni­sa­ti­on und -gestal­tung
Die SES haben grö­ße­re Frei­hei­ten bei der Unter­richts­or­ga­ni­sa­ti­on und -gestal­tung – ins­be­son­de­re bei der Bil­dung von Lern­grup­pen, bei For­men der äuße­ren Dif­fe­ren­zie­rung, der Aus­ge­stal­tung der Leis­tungs­nach­wei­se sowie bei den Lehr­plä­nen und Stun­den­ta­feln. Sie kön­nen dabei von bestehen­den Rechts­vor­schrif­ten abwei­chen, sofern die Stan­dards der Bil­dungs­gän­ge und Fest­le­gun­gen auf der Ebe­ne der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz der Län­der (KMK) ein­ge­hal­ten wer­den und gewähr­leis­tet ist, dass die Bil­dungs- und Erzie­hungs­zie­le erreicht wer­den.

Per­so­nal­ein­satz und -gewin­nung
Eine SES erhält zur Unter­stüt­zung ihrer Schul­ent­wick­lungs­vor­ha­ben zusätz­li­che Steue­rungs- und Ent­schei­dungs­mög­lich­kei­ten im Bereich des Per­so­nal­ein­sat­zes und der Per­so­nal­ge­win­nung. So kann über befris­te­te Arbeits­ver­trä­ge zusätz­li­ches Per­so­nal im päd­ago­gi­schen Bereich und nicht leh­ren­des Per­so­nal für Assis­tenz­tä­tig­kei­ten ein­ge­stellt wer­den.

Bud­get
Ein wei­te­rer Kern­be­stand­teil einer SES ist die eigen­ver­ant­wort­li­che Ver­wal­tung des „Gro­ßen Schul­bud­gets“. Das Gro­ße Schul­bud­get beinhal­tet die Teil­bud­gets des „Klei­nen Schul­bud­gets” – Ver­tre­tungs­mit­tel (VSS), päd­ago­gi­sche IT-Ver­tre­tungs­mit­tel, Fort­bil­dungs­mit­tel und Lern­mit­tel –, ergänzt um das Teil­bud­get „Freie Per­so­nal­mit­tel“. Wäh­rend alle Bestand­tei­le des „Klei­nen Schul­bud­gets” für das gesam­te Haus­halts­jahr zur Ver­fü­gung ste­hen, wird das Teil­bud­get „Freie Per­so­nal­mit­tel“ jeweils für einen befris­te­ten Zeit­raum bis zum nächs­ten Stich­tag berech­net und mit­ge­teilt. Die Schu­le hat die Mög­lich­keit, ihr Bud­get aus dem Teil­bud­get „Freie Per­so­nal­mit­tel“, d. h. mone­tär bewer­te­te unbe­setz­te Stel­len, für Auf­ga­ben im Rah­men des Schul­bud­gets zu ver­wen­den. Wird eine freie Stel­le besetzt, so redu­ziert sich das Teil­bud­get „Freie Per­so­nal­mit­tel“ der Schu­le. Alle Mit­tel sind gegen­sei­tig deckungs­fä­hig.

Die Schu­le hat die allei­ni­ge Ent­schei­dungs­voll­macht über die Ver­wen­dung ihrer Mit­tel. Dabei darf das „Gro­ße Schul­bud­get” nicht über­schrit­ten wer­den. Von der Schu­le nicht ver­aus­gab­te Mit­tel des „Gro­ßen Schul­bud­gets” kön­nen zum Haus­halts­jah­res­en­de einer Rück­la­ge zuge­führt wer­den, die jeweils inner­halb von drei Jah­ren nach ihrer Bil­dung von der Schu­le zusätz­lich ver­wen­det wer­den darf. Nach Ablauf die­ser Frist flie­ßen die nicht ver­wen­de­ten Rück­la­gen an den Lan­des­haus­halt zurück.

Für das „Gro­ße Schul­bud­get” wird zu Beginn eines Haus­halts­jah­res ein Kon­trakt zwi­schen der Man­dan­ten­lei­tung Schu­len und der Schul­lei­te­rin oder dem Schul­lei­ter als Auf­trag­neh­mer geschlos­sen. Der Auf­trag­neh­mer ist für die Ein­hal­tung des Bud­gets ver­ant­wort­lich. Er erstellt für das Haus­halts­jahr einen Haus­halts­plan und muss u. a. die Lern­mit­tel­frei­heit der Schü­le­rin­nen und Schü­ler und die Unter­richts­ver­sor­gung gewähr­leis­ten sowie sicher­stel­len, dass geplan­te Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen durch­ge­führt wer­den.

Die Schu­le kann wei­te­re Lan­des­auf­ga­ben aus ihrem Bud­get finan­zie­ren – unter der Vor­aus­set­zung, dass die Leis­tun­gen im Rah­men der ande­ren Teilaufgaben/Teilbudgets erfüllt wer­den. Hier­zu zäh­len Akti­vi­tä­ten, die sich aus dem Schul­pro­gramm bzw. -pro­fil ablei­ten oder die im Rah­men schul­über­grei­fen­der Pro­jek­te des Lan­des erbracht wer­den. Sol­che Lan­des­auf­ga­ben sol­len ins­be­son­de­re auch zur Ver­bes­se­rung der Schul­ent­wick­lung, der Qua­li­täts­ver­bes­se­rung des Unter­richts sowie zur För­de­rung von Schü­le­rin­nen und Schü­lern durch zusätz­li­che Betreu­ungs­an­ge­bo­te bei­tra­gen.

Ori­gi­nä­re Auf­ga­ben des Schul­trä­gers kön­nen nicht aus den Mit­teln des Schul­bud­gets finan­ziert wer­den. Die Finan­zie­rung von Sach­aus­stat­tungs­ge­gen­stän­den obliegt grund­sätz­lich dem kom­mu­na­len Schul­trä­ger und kann nicht zu Las­ten des Lan­des­haus­halts erfol­gen.

Eine Selbst­stän­di­ge All­ge­mein­bil­den­de Schu­le (SES) über­prüft und bewer­tet jähr­lich ihre Arbeit auf der Grund­la­ge ihrer Kon­zep­ti­on und ihres Schul­pro­gramms mit Hil­fe eines Qualitäts­management­systems. Die Weiter­entwicklung und Ein­füh­rung die­ses Qualitäts­management­systems kann Bestand­teil der in der Kon­zep­ti­on dar­ge­leg­ten Entwicklungs­vorhaben sein.

Die exter­ne Eva­lua­ti­on der SES kon­zen­triert sich ver­stärkt auf Maß­nah­men, die von der Schu­le selbst zur Siche­rung der Qua­li­tät ergrif­fen wer­den. Grund­la­ge ist der Hes­si­sche Referenz­rahmen Schul­qua­li­tät (HRS), des­sen Qualitäts­kriterien auch bei der Antrags­stel­lung für Selbst­stän­di­ge All­ge­mein­bil­den­de Schu­len zen­tral sind.

Im Schul­halb­jahr, das der Umwand­lung in eine Selbst­stän­di­ge Schu­le folgt, wird eine Metaevaluation/Ausgangsanalyse an der Schu­le durch­ge­führt, die im Wesent­li­chen Maß­nah­men des schu­li­schen Qualitäts­managements (Qua­li­täts­be­reich II) und die Qua­li­tät der Füh­rung (Qua­li­täts­be­reich III) in den Fokus der Eva­lua­ti­on stellt. Wenn die zwei­te Schul­in­spek­ti­on an den betref­fen­den Schu­len mehr als ein Schul­jahr zurück­liegt, wird die­se Metaevaluation/Ausgangsanalyse mit einer Pri­mär­eva­lua­ti­on im Bereich des Leh­rens und Ler­nens (Qua­li­täts­be­reich VI) kom­bi­niert. Dar­über hin­aus erhält die Schu­le auf der Grund­la­ge der exter­nen Eva­lua­ti­on eine Rück­mel­dung zu einem der bei Antrag­stel­lung beschrie­be­nen Entwicklungs­schwerpunkte, den sie selbst aus­wählt. In der Fol­ge wird in Ver­ant­wor­tung der hes­si­schen Schul­in­spek­ti­on im vier­jäh­ri­gen Abstand eine Meta­evaluation des schu­li­schen Qua­li­täts­ma­nage­ments durch­ge­führt, die durch eine Pri­mär­eva­lua­ti­on des Leh­rens und Ler­nens (Qua­li­täts­be­reich VI) ergänzt wird.

Schulspezifische Vorhaben

Die Elly-Heuss-Schu­le hat sich als Selb­stän­di­ge Allgemein­bildende Schu­le in Koope­ra­ti­on aller Gre­mi­en der Schu­le vier Schul­entwicklungs­vorhaben als Zie­le gesetzt.   Die fol­gen­de Auf­lis­tung gibt einen Über­blick, die aus­führ­li­che Dar­stel­lung der Zie­le, Maß­nah­men, Indi­ka­to­ren und der Eva­lua­ti­on fin­den Sie im

1. Mehrsprachigkeit auf Grundlage der Zweisprachigkeit Deutsch/Englisch

  • 1.1 Deutsch als Schlüsselsprache/Vernetzung mit ande­ren Fächern
  • 1.2 För­de­rung der Mehr­spra­chig­keit
  • 1.3 Aus­wei­tung der betrieb­li­chen Aus­lands­prak­ti­ka
  • 1.4 För­de­rung der Mehr­spra­chig­keit

2. Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen

  • 2.1 För­de­rung der Bil­dungs­spra­che
  • 2.2 Aus­bau der Inten­si­vie­rungs­kur­se
  • 2.3 Ver­bes­ser­te Ein­bet­tung der Haus­auf­ga­ben in den Bil­dungs­pro­zess

3. Verknüpfung von curricularem, ganztägigem und projektbezogenem Lernen

  • 3.1 Außer­un­ter­richt­li­ches Cur­ri­cu­lum
  • 3.2 Aus­gleich zwi­schen schul­kul­tu­rel­len Ange­bo­ten

4. Weiterentwicklung des MINT-Bereiches</h2

  • 4.1 Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te und Begab­ten­för­de­rung Mathe­ma­tik
  • 4.2 För­de­rung natur­wis­sen­schaft­li­cher Bega­bun­gen
  • 4.3 Eta­blie­rung einer jähr­li­chen MINT-Mes­se
  • 4.4 Erhö­hung der Kom­pe­tenz bezüg­lich des Umgangs mit neu­en
    Medi­en

Die Ergebnisse der Basisevaluation liegen vor

Datengrundlage

An der Online­be­fra­gung haben 18% der Eltern­schaft, 91% der Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Sek. I und 51% der Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Sek. II sowie 46% der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen teil­ge­nom­men. Alle Wer­te ober­halb von 10 % gel­ten als aussage­kräftig. Die Inspek­to­rin­nen und Inspek­to­ren haben 69 Unterrichts­besuche vor­ge­nom­men. Die Selbst­einschätzung des Schul­lei­tungs­teams deckt sich sehr deut­lich mit den Evaluations­ergebnissen, sodass es die Schul­rea­li­tät zutref­fend im Blick hat.

Worauf wir stolz sein können

Eine Samm­lung von Zita­ten aus dem Bericht

1. Das Angebot an der Elly-Heuss-Schule

Im Bereich der Begab­ten­för­de­rung, der Pro­fil­bil­dung und sprach­li­chen Ange­bo­te hält die Schu­le sehr vie­le Ange­bo­te vor. […] Die befrag­ten Eltern schät­zen das Ange­bot für Leistungs­stärkere als über­zeu­gend ein. […] Einem Groß­teil der Eltern sind Förder­angebote für Leis­tungs­schwä­che­re bekannt und sie schät­zen die Ange­bo­te als bedarfs­ge­recht ein. […] Alle befrag­ten Grup­pen erach­ten die sprach­li­che För­de­rung als wich­ti­ges Schul­entwicklungs­vorhaben. Beson­ders posi­tiv wer­den von der Eltern- und Schü­ler­schaft das brei­te Fremd­spra­chen­an­ge­bot sowie die Mög­lich­keit, Zer­ti­fi­ka­te zu erlan­gen ange­se­hen und die Hoff­nung auf Chancen­verbesserung für die Zeit nach der Schu­le geäu­ßert.“

2. Der Unterricht: lehren und lernen

Ein ins­ge­samt wert­schät­zen­der Umgang ist im Unter­richts­all­tag deut­lich die Basis einer lern­förderlichen Atmo­sphä­re. Regeln und ein ins­ge­samt gut struk­tu­rier­ter Unter­richt sor­gen für Ori­en­tie­rung im Lern­prozess. […] Online befrag­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler neh­men Opti­mie­run­gen auf­grund von Unter­richts­feed­back in mitt­le­rem Umfang (Sek I) bzw. umfas­send (Sek II) wahr.“

Nach den Bewer­tun­gen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler wer­den sie von den Lehr­kräf­ten weit­ge­hend fair behan­delt […]. In den gese­he­nen Unterrichts­sequenzen ist ein ins­ge­samt gutes Unter­richts­kli­ma mit posi­ti­ven Rück­meldungen auf Schüler­beiträge fest­zu­stel­len.“

Neben und im Rah­men der Ver­mitt­lung von fach­li­chem Wis­sen ent­hält der Unter­richt Lern­gelegenheiten zum Erwerb von Sprach­kompetenz. […] Posi­tiv wird sowohl in den Unterrichts­besuchen als auch in den Inter­views der kon­se­quent fremd­sprach­lich ori­en­tier­te bilin­gua­le Unter­richt für einen bes­se­ren Sprach­gebrauch ein­ge­schätzt. […] Die För­de­rung der Sprach­kompetenz wird für die online­befragten Schüler­gruppen deut­lich umge­setzt, die Lehr­kräf­te sehen dies in hohem Maße eta­bliert. […] Das Lese­förder­konzept ent­hält ver­bind­li­che Abspra­chen. […]. Ins­be­son­de­re der bilin­gua­le Unter­richt ver­deut­licht eine erfolg­rei­che und inten­si­ve, meist englisch­sprachige Sprach­förderung.“

Die Schu­le nimmt an zahl­rei­chen Wett­be­wer­ben erfolg­reich teil (z.B. Bundes­fremdsprachen­wettbewerb für Fremd­sprachen, Mathe-Olym­pia­de, Sport­wettbewerbe, Kän­gu­ru-Wett­be­werb). An der Schu­le ist ein jahrgangs­differenziertes, außer­unterrichtliches Cur­ri­cu­lum mit ver­bind­li­chen und fakul­ta­ti­ven Exkursions­zielen erar­bei­tet). […] Im Unter­richt wer­den auch Schüler­versuche sowie Anwen­dun­gen auf Alltags­situationen sicht­bar. […] Einschätzungs­bögen für eige­ne Stär­ken ken­nen die befrag­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler, vor allem aus dem Sport­unterricht.“

Die online befrag­ten Schüler­gruppen bestä­ti­gen, dass ihre Lehr­kräf­te ins­ge­samt gut erklä­ren kön­nen. Wäh­rend der Unterrichts­beobachtungen geben die Lehr­kräf­te meist unmiss­ver­ständ­li­che und ein­deu­ti­ge Arbeits­anweisungen. Zum Teil wird dies auch durch Visua­li­sie­rung unter­stützt. Der Unter­richt ist in der Regel durch Glie­de­run­gen der Lern­prozesse, strin­gen­te Abläu­fe und vor­struk­tu­rier­ten Lern­stoff gut orga­ni­siert. Posi­ti­ve Bei­spie­le sind Brain­storming, Prä­sen­ta­tio­nen, Visua­li­sie­rung). […] Ins­be­son­de­re die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Sek. II bestä­ti­gen, sehr gute Infor­ma­tio­nen von Lehr­kräften auch dar­über zu bekom­men, wie sich Zeugnis­noten zusam­men­set­zen (z.B. wel­chen Anteil eine münd­li­che Note hat).“

Arbeits­auf­trä­ge sind für koope­ra­ti­ves Ler­nen ange­legt. […] Regeln koope­ra­ti­ven Ler­nens wer­den im beob­ach­te­ten Unter­richt ins­ge­samt ver­ständ­lich ange­wandt.“

För­der­maß­nah­men wer­den in zusätz­li­chen Ange­bo­ten bedarfs­ge­recht von der Schu­le umge­setzt. […] Die befrag­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler sehen sich nach eige­nen Anga­ben in der Online­befragung im Wesent­li­chen unter­stützt. […] Ein aus­ge­spro­chen detail­lier­tes Förder­konzept für Deutsch Klas­se 5 ist erstellt und ent­hält deut­lich Ver­bin­dun­gen zu den wich­ti­gen Kompetenz­bereichen […]. Ein För­der­kon­zept besteht zusätz­lich für Mathe­ma­tik. […] För­der­plä­ne im Rah­men der Ver­ord­nung zur Aus­ge­stal­tung der Bildungs­gänge und Schul­formen exis­tie­ren und sind Teil der Schü­ler­ak­te. Ein­heit­li­che Vor­la­gen zur indi­vi­du­el­len För­der­pla­nung sind erar­bei­tet […]. Indi­vi­du­el­le För­der­plä­ne ent­hal­ten teil­wei­se eine genaue Dar­stel­lung der beab­sich­tig­ten indi­vi­du­el­len För­der­maß­nah­men.“

Der Unter­richt beginnt und endet in der Regel pünkt­lich. Wäh­rend der Unter­richts­be­ob­ach­tun­gen kommt es sel­ten zu Ver­spä­tun­gen.“

3. Pädagogisches Handeln: das Miteinander

Gemein­sa­me päd­ago­gi­sche Grund­sät­ze und Ansprü­che der Schu­le sind deut­lich erkenn­bar […] Klas­sen- und Schul­re­geln sind den inter­view­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern bekannt und gel­ten ihnen zur Ori­en­tie­rung. […] Regeln wer­den wäh­rend der besuch­ten Sequen­zen befolgt. […] Ins­ge­samt hal­ten sie sich nach eige­ner Aus­sa­ge an Regeln im Unter­richt und ken­nen die Kon­se­quen­zen der Nicht­ein­hal­tung. […] Wäh­rend der Unter­richts-beob­ach­tun­gen tre­ten kaum Stö­run­gen auf, bzw. auf her­aus­for­dern­de Ver­hal­tens­wei­sen im Unter­richt wird in der Regel sofort, kon­se­quent und ange­mes­sen reagiert.“

4. Schulisches Qualitätsmanagement und Schulentwicklung

Die Lehr­kräf­te iden­ti­fi­zie­ren sich sehr deut­lich mit den schu­li­schen Ent­wick­lun­gen. […] Ers­te Schrit­te der Projekt­planung eines Schul­kon­zepts sind hier­bei erkenn­bar. […] Die Maß­nah­men zur Qualitäts­sicherung genie­ßen bei den Lehr­kräf­ten eine hohe Akzep­tanz. […] Es gibt gegen­wär­tig eine Pra­xis der Qua­li­täts­si­che­rung aus der prak­ti­schen Arbeit her­aus (u.a. Abspra­chen unter Lehr­kräf­ten, anlass­be­zo­ge­ne Rück­mel­dun­gen, Fach- und Fach­be­reichs­kon­fe­ren­zen, Leis­tungs­über­prü­fun­gen). Die­se Maß­nah­men fin­den im Kol­le­gi­um Akzep­tanz. […] Von den Schü­le­rin­nen und Schü­lern sowie den Eltern wer­den spür­ba­re Maß­nah­men zur Qua­li­täts­ver­bes­se­run­gen teil­wei­se im Bereich der Aus­stat­tung (z.B. White­boards) sowie im Fächer­an­ge­bot wahr­ge­nom­men. […] Ers­te Schrit­te in Rich­tung geziel­ter Nut­zung von Daten zur Ermitt­lung des Hand­lungs­be­darfs sind bereits erkenn­bar (z. B. Aus­wer­tung von Ver­gleichs­ar­bei­ten).“

Die Schul­lei­tung ach­tet deut­lich auf ein par­ti­zi­pa­ti­ves und trans­pa­ren­tes Vor­ge­hen bei Schul­ent­wick­lungs­pro­jek­ten sowie auf die Berück­sich­ti­gung schu­li­scher Struk­tu­ren, Kom­pe­ten­zen und Res­sour­cen. […] Mit der Neu­kon­zep­ti­on des Schul­pro­gramms ver­folgt die Schul­lei­tung ein struk­tu­rier­tes Ver­fah­ren in der Schul­ent­wick­lungs­ar­beit; Zie­le und Visio­nen sind erkenn­bar […].“

Der Ent­wick­lungs­schwer­punkt „Mehr­spra­chig­keit auf der Grund­la­ge der Zwei­spra­chig­keit Deutsch/ Eng­lisch im Sin­ne des Erwerbs einer umfas­sen­den Sprach­kom­pe­tenz „ist inhalt­lich deut­lich in das Schul­pro­fil ein­ge­bet­tet. […] Zie­le, bis­he­ri­ge Maß­nah­men sowie Begrün­dung und Indi­ka­to­ren für die Teil­pro­jek­te wer­den über­wie­gend als nach­voll­zieh­bar dar­ge­stellt und die Ver­ant­wort­li­chen nament­lich auf­ge­führt. […] Über die Ver­zah­nung von Schul­lei­tung, Schul­lei­tungs­team und Fach­ple­num sind somit Grund­la­gen für Infor­ma­ti­ons­fluss und Steue­rung geschaf­fen.“

Die befrag­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler neh­men im Unter­richt teil­wei­se eine ver­stärk­te The­ma­ti­sie­rung von sprach­li­cher Rich­tig­keit wahr. […] Alle befrag­ten Grup­pen erach­ten die sprach­li­che För­de­rung für ein wich­ti­ges Schul­ent­wick­lungs­vor­ha­ben.“

5. Schulorganisation und -verwaltung

Die Ver­wen­dung finan­zi­el­ler Mit­tel ist trans­pa­rent. […] Der Ein­satz der vor­han­de­nen Mit­tel dient im Wesent­li­chen einer Ver­bes­se­rung der Unter­richts­qua­li­tät. […] Die Per­so­nal­aus­wahl und -ent­wick­lung erfolgt nach trans­pa­ren­ten Zie­len, Grund­sät­zen und Kri­te­ri­en, die sowohl die Ent­wick­lung der Lehr­kräf­te wie auch Qua­li­täts­an­sprü­che und Ent­wick­lungs­zie­le der Schu­le berück­sich­ti­gen. Neue Lehr­kräf­te wer­den sorg­fäl­tig in die schul­kul­tu­rel­len und kon­zep­tio­nel­len Beson­der­hei­ten der Schu­le ein­ge­führt. […] Die Beschäf­tig­ten der Schu­le äußern sich zufrie­den über die Per­so­nal­füh­rung durch die Schul­lei­tung.“

Hier kön­nen Sie sich den gesam­ten Bericht her­un­ter­la­den:

Partnerschule des Leistungssports

Die Elly-Heuss-Schu­le ist als „Part­ner­schu­le des Leis­tungs­sports“ Teil des Lan­des­pro­gramms der „Talent­su­che und Talent­förderung in den hes­si­schen Schu­len“, in des­sen Mit­tel­punkt sport­lich talen­tier­te Kin­der und Jugend­li­che ste­hen, und bil­det u. a. gemein­sam mit der Guten­berg­schu­le — der zwei­ten Wies­ba­de­ner „Part­ner­schu­le des Leistungs­sports“ — das Schul­sport­zen­trum Wies­ba­den.

Durch die Zusam­men­ar­beit im Schul­ver­bund von Wolf­ram-von-Eschen­bach-Schu­le (Haupt­schu­le), Wer­ner-von-Sie­mens-Schu­le (Real­schu­le) und der Elly-Heuss-Schu­le (Gym­na­si­um und feder­füh­ren­de Schu­le im Schul­ver­bund) sowie den koope­rie­ren­den Ver­ei­nen wer­den am Stand­ort Wies­ba­den Rah­men­be­din­gun­gen geschaf­fen, wel­che den Talen­ten der Sport­ar­ten Fuß­ball, Hand­ball, Rudern, Schwim­men, Tur­nen und Vol­ley­ball umfas­sen­de schu­li­sche und sport­li­che För­der­mög­lich­kei­ten bie­ten.

Die För­der­struk­tu­ren haben das über­ge­ord­ne­te Ziel, aus­ge­wähl­te Talen­te, die eine qualifi­zierte Schul­bil­dung und leistungs­sportliches Trai­ning mit­ein­an­der ver­bin­den wol­len, durch zusätz­li­che Trainings­einheiten bei Lehrer­trainern in den SSZ-Sport­ar­ten sowie päd­ago­gi­schen und schu­li­schen Unterstützungs­maßnahmen zu för­dern.

Dazu hat die Elly-Heuss-Schu­le spe­zi­el­le Sport­klas­sen für Leis­tungs­sport­ler ein­ge­rich­tet, in denen die SuS u. a. fol­gen­de Unter­stüt­zungs­maß­nah­men erhal­ten:

  • Rück­sicht­nah­me bei der Ver­ga­be von Haus­auf­ga­ben im Hin­blick auf Sport­ver­pflich­tun­gen am Wochen­en­de
  • Rück­sicht­nah­me auf die sport­li­chen Akti­vi­tä­ten bei der Ter­mi­nie­rung von Klas­sen­ar­bei­ten bzw. Klau­su­ren
  • Ein­rich­tung von Tages­be­treu­ungs­an­ge­bo­ten (gemein­sa­mes Mittag­essen, Hausaufgaben­betreuung und Trai­ning)
  • Ange­bo­te von Stütz- und Nachführ­unterricht zur Auf­ar­bei­tung von Unterrichts­versäumnissen
  • Zwei zusätz­li­che, in den Stun­den­plan inte­grier­te, Trai­nings­ein­hei­ten am Vor­mit­tag

Neben der Koor­di­na­ti­on aller sport­li­chen För­der­maß­nah­men des Schul­sport­zen­trums besteht die Haupt­auf­ga­be einer „Part­ner­schu­le des Leis­tungs­sports“ dar­in, die päd­ago­gi­sche Unter­stüt­zung von Kin­dern und Jugend­li­chen, die eine qua­li­fi­zier­te schu­li­sche Aus­bil­dung und leis­tungs­sport­li­ches Trai­ning mit­ein­an­der ver­bin­den wol­len, aktiv zu sichern.

Eliteschule des Fußballs

Seit 2009 ist die EHS vom DFB als eine von bun­des­weit 35 Schu­le mit der Aus­zeich­nung “Eli­te­schu­le des Fuß­balls” zer­ti­fi­ziert.

Zen­tra­le Auf­ga­be der Schu­le ist es, den ca. 12 geför­der­ten Fuß­bal­lern pro Jahr­gang ein har­mo­ni­sches Neben­einander von Leistungs­sport und schu­li­schen Anfor­de­run­gen zu ermög­lichen. Die­ses Ange­bot rich­tet sich in ers­ter Linie an Verbands­auswahl­spieler und an die Jugend­national­spieler. Um die­ses Prä­di­kat zu erhal­ten, muss­te von der Schu­le ein Anforderungs­katalog von 19 Bedin­gun­gen erfüllt wer­den.

Die wich­tigs­ten die­ser Bedin­gun­gen sind:

  • Ein­rich­tung von spe­zi­el­len Sport­klas­sen für jeden Jahr­gang
  • Inte­gra­ti­on von zwei Trai­nings­ein­hei­ten in den Stun­den­plan im Vor­mit­tag von der Klas­se 5 bis zur 13
  • Bei Bedarf Stütz-, För­der- und Nachführ­unterricht für die zeit­lich extrem belas­te­ten Fuß­bal­ler
  • Koope­ra­ti­on mit den benach­bar­ten Nachwuchs­leistungs­zentren von Mainz 05 und dem SV Wehen
  • Frei­stel­lung der Schü­ler für Verbands­lehrgänge und Länder­spiel­reisen
  • Fle­xi­bi­li­tät bei der Pla­nung der Klausur­termine

Die Erfül­lung die­ser Bedin­gun­gen wird alle drei Jah­re durch eine zwei­tä­gi­ge Über­prü­fung eva­lu­iert. Zuletzt geschah das mit Erfolg im Novem­ber 2016, sodass die EHS auf jeden Fall bis zum Jahr 2019 wei­ter­hin das begehr­te Zer­ti­fi­kat füh­ren darf.

Wei­te­re detail­lier­te Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter:

www.talentfoerderung-wiesbaden.com