Metz entdecken – Französisch mit allen Sinnen!

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Jahrgang 9: Tagesausflug der Französischkurse

Nach Straß­burg im ver­gan­ge­nen Jahr stand für unse­re Fran­zö­sisch­ler­nen­den des zwei­ten Lern­jah­res dies­mal ein wei­te­res reiz­vol­les Ziel auf dem Pro­gramm: Metz, die Haupt­stadt des Dépar­te­ments Mosel­le. Auch wenn das Wet­ter nicht ganz mit­spiel­te und der für Metz so cha­rak­te­ris­ti­sche gold­gel­be Jau­mont-Sand­stein bei grau­em Him­mel weni­ger leuch­te­te als erhofft, gab es für unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler viel zu entdecken.

Bei einer Ral­lye durch die Innen­stadt waren nicht nur Sprach­kennt­nis­se, son­dern auch Krea­ti­vi­tät, Neu­gier und alle Sin­ne gefragt. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler soll­ten unter ande­rem fran­zö­si­sche Pas­san­ten inter­view­en und die Gesprä­che fil­men, typi­sche Spe­zia­li­tä­ten ent­de­cken, inter­es­san­te Gerü­che auf­spü­ren und den legen­dä­ren Met­zer Dra­chen Graoul­ly zeichnen.

Bei einem gemein­sa­men Stadt­rund­gang lern­ten die Jugend­li­chen die his­to­ri­sche Alt­stadt mit ihren male­ri­schen Plät­zen und Gas­sen ken­nen. Vor­bei an der Place de la Comé­die und dem Temp­le Neuf ging es zur beein­dru­cken­den Kathe­dra­le Saint-Éti­en­ne, die wegen ihrer rie­si­gen 6500 m² Glas­fens­tern (u.a. von Marc Chagall) auch als „Later­ne des lie­ben Got­tes“ bezeich­net wird. Über die Place Saint-Jac­ques und die mit­tel­al­ter­li­che Place Saint-Lou­is führ­te der Weg durch die beleb­ten Ein­kaufs­stra­ßen zur Espla­na­de und schließ­lich ent­lang der Mosel zurück. Unter­wegs erfuh­ren die Jugend­li­chen eini­ges über die wech­sel­vol­le deutsch-fran­zö­si­sche Geschich­te der Stadt.

Natür­lich blieb auch Zeit, die Innen­stadt mit ihren hüb­schen Cafés, Geschäf­ten und klei­nen Bou­ti­quen auf eige­ne Faust zu erkun­den und viel­leicht das eine oder ande­re fran­zö­si­sche Mit­bring­sel zu erstehen.

Der Aus­flug war eine rund­um gelun­ge­ne Gele­gen­heit, das in zwei Jah­ren Fran­zö­sisch­un­ter­richt Gelern­te außer­halb des Klas­sen­zim­mers anzu­wen­den, lan­des­kund­li­che Kennt­nis­se zu ver­tie­fen und Frank­reich ein wei­te­res Stück näherzukommen.

Frie­de­ri­ke Rich­ter Vega

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